Angesichts der vorliegenden Dokumente scheint klar, dass das Unternehmen Vulkan eine Säule des russischen Polizeistaats ist. Die von dem Unternehmen entwickelte Software diene dazu, gegen das eigene Volk und gegen andere Länder eingesetzt zu werden, gesteht ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber dem ZDF. Ob und wo genau diese Programme bereits zum Einsatz gekommen sind, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Allerdings geht aus den Dokumenten deutlich hervor, dass diese Programme beauftragt, getestet und bezahlt wurden. Generell gelten Cyber-Attacken als Art der modernen Kriegsführung und sind in vielen Fällen nur schwer nachweisbar. Bereits seit langer Zeit scheint Russland mit gezielten Desinformationskampagnen das Internet zu nutzen. Bestes Beispiel dafür waren die versuchten Manipulation des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs in den USA im Jahr 2016.