Nach der Durchsuchung durch das LKA durften dann auch Feuerwehr und Polizei ihre Arbeit aufnehmen. Ein Statiker des Technischen Hilfswerks hatte ebenfalls damit begonnen, das Gebäude auf seine Standsicherheit zu untersuchen. Gegen Mittag hieß es, dass das Gebäude zwar schwer beschädigt wurde, in seiner Gesamtheit jedoch weiterhin stabil sei. Zur Stunde ist noch nicht klar, ob und wieviel Beute die Täter gemacht haben. Der Schaden der durch die Explosion verursacht wurde, soll bei 500.000 Euro liegen. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter nach der Tat über die wenige Kilometer entfernte Autobahn A 5 Richtung Wiesbaden geflohen sind. Häufig kommen die Täter dieser Sprengstoffanschläge aus den Niederlanden und fahren dann über die A 3 oder die A 61 dorthin zurück. Im Zusammenhang mit dieser Straftat bitte die Polizei darum, dass sich Zeugen unter der Telefonnummer 069-755-52199 bei der Kripo in Frankfurt melden.