Denn auf diese Weise müsse man laut Pistorius die Verantwortung für die Sicherheit der Menschen in Deutschland und den anderen Bündnisstaaten der NATO tragen. Zur Zeit ist Deutschland noch immer weit davon entfernt, 2 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für die Verteidigung auszugeben. Für die Zukunft sei es wichtig diese Vorgaben einzuhalten, um in diesem Zusammenhang auch auf Abschreckung zu setzen. Um diese Vorgabe zu erfüllen brauche die Bundeswehr Waffen, Großgeräte und Munition. Außerdem sprach Pistorius davon, die Anzahl der Soldaten zu erhöhen. Innerhalb der Politik stoßen Pistorius Worte auf Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg. So lobte unter anderem CDU-Politiker Norbert Röttgen Pistorius Vorgehen, weil dieser die Dinge beim Namen nennen und versuche nichts zu beschönigen. Und auch André Wüstner (49), der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, zeigt sich überrascht über den frischen Wind, der sei Pistorius Amtsantritt bei der Bundeswehr weht. Nun sei die Bundesregierung am Zug, um Pistorius Worte durch die entsprechenden Handlungen zu untermauern. Denn so wie die Lage im Augenblick ist, könne sie zukünftig nicht bleiben. Bleibt zu hoffen, dass man die Bundeswehr zeitnah in einen Zustand bringen kann, in der die Truppe das Land tatsächlich verteidigen kann.