Unglaublich! Weil einem jungen Mann die Untersuchungen seiner Mutter vor Ort nicht schnell genug gingen, hatte dieser die Nerven verloren und einen der Rettungssanitäter k.o. geschlagen. Weil er dem Mann dabei die Nase gebrochen hatte, musste sich Felix K. nun vor Gericht verantworten. Traurig, was unsere helfenden Hände alles erleben müssen! Hier die ganze Story!
Vor dem Gericht in Wernigerode wird dieser Fall nun verhandelt. Nach Aussage von Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck soll der junge Mann den Rettungssanitäter ohne Vorwarnung mit einem Faustschlag niedergestreckt haben. Dabei habe er dem Sanitäter die Nase gebrochen und einen Zahn ausgeschlagen. Ärzte hatten im Nachhinein außerdem ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Platzwunde an der Oberlippe diagnostiziert. Bevor die Beweisaufnahme bei dem Prozess begonnen hatte, verlaß der Verteidiger des Angeklagten eine Erklärung, in der sich sein Mandant bei seinem Opfer entschuldigte und die Tat in vollem Umfang einräumte. Glücklicherweise soll das Opfer keine bleibenden Schäden davongetragen haben. Laut seinem Anwalt soll der junge Mann während der Behandlung seiner Mutter die Nerven verloren haben, da diese hilflos zitterte und nach Luft rang. Dabei habe sich Felix K. in eine irrationale Panik hineingesteigert und deshalb den tätlichen Angriff gegen den Sanitäter durchgeführt.