In dem Papier geht China darauf ein, dass es zu keinem Rückfall in die Zeiten des Kalten Krieges kommen dürfe. Gleichzeitig warnt die asiatische Großmacht vor dem Einsatz von Atomwaffen. Ein Krieg mit Atomwaffen dürfe unter keinen Umständen ausgefochten werden. In diesem Zusammenhang verurteilte China auch den Einsatz von Atomwaffen als Drohmittel. In einem weiteren Punkt spricht sich die chinesische Regierung gegen die westlichen Sanktionen gegen Russland aus. Man lehne einseitige Sanktionen ab, die nicht vom UN-Sicherheitsrat abgesegnet seien. Allerdings sitzen mit der Russland und China gleich 2 Vetomächte im UN-Sicherheitsrat, die diese Sanktionen verhindert hatten. China forderte die Konfliktparteien außerdem auf, auf die Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen zu verzichten. Dazu gehören auch Angriffe auf Atomkraftwerke und zivile Nukleareinrichtungen. Die ukrainischen Getreidelieferungen sollen sofort wieder ermöglicht und von den Vereinten Nationen überwacht werden. Experten kritisieren an den Vermittlungsvorschlag allerdings die augenscheinliche Nähe Chinas zu Russland. Vor allem auch deshalb, weil China den russischen Angriffskrieg nicht verurteilt hat und stattdessen immer wieder indirekt die USA und die NATO für den Krieg in der Ukraine mitverantwortlich gemacht hat.