Wie der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner Rede zur Wiederwahl bereits angekündigt hatte, legt Russland sein Hauptaugenmerk darauf, die Entwicklung der eigenen Nuklearstreitkräfte weiter voranzutreiben. Dies kündigte Putin am Donnerstag nochmals beim Tag der Vaterlandsverteidigung an. Dazu soll noch in diesem Jahr die neu entwickelte Intercontinentalrakete vom Typ Sarmat in Dienst gestellt werden. Ursprünglich sollte die Rakete bereits im Vorjahr an die russischen Streitkräfte geliefert werden. Ist dies nur ein Drohgehabe - oder plant Putin wirklich eine Atomschlag?!
Des weiteren erklärte Putin den Zuhörern seiner Rede, dass man die Produktion von Hyperschallraketen vom Typ Kinschal weiter aufstocken werde. Nach den Worten Putins garantiere eine moderne und leistungsfähige Armee die Sicherheit und Souveränität Russlands. In diesem Zusammenhang warnte Putin erneut vor einer Bedrohung des Landes durch die NATO. Das westliche Militärbündnis stelle nach Putins Worten eine große Gefahr für Russland dar. An der Front hingegen ist von der gesteigerten Produktion russischer Waffen nicht viel zu spüren. Dort haben die russischen Soldaten noch immer mit einem Mangel an Waffen und Ausrüstung zu kämpfen. Außerdem erneuerte Putin seine Aussage, aus dem sogenannten “New Start“-Abkommen aussteigen zu wollen. Dabei handelt es sich um den letzten großen atomaren Abrüstungsvertrag mit der USA. Diese Entscheidung Putins hatte vor allem im Westen für große Kritik gesorgt.