Baerbock knallhart! - Außenministerin weist 2 iranische Diplomaten aus, aus traurigem Grund!

Seite 2 / 2

Baerbock knallhart! - Außenministerin weist 2 iranische Diplomaten aus, aus traurigem Grund!

News (2 / 1) 22.02.2023 15:49 / Simo Symbolbild imago


In diesem Zusammenhang erklärte die deutsche Außenministerin: “Wir fordern die Regierung des Iran auf, das Todesurteil für Jamshid Sharmahd zu widerrufen und ihm ein neues, faires und rechtsstaatliches Berufungsverfahren zu ermöglichen.“ Nach dem Urteil hatte Baerbock den Schuldspruch als inakzeptabel bezeichnet. Der Deutsch-Iraner Jamshid Sharmahd war im Juli 2020 in Dubai entführt und von Angehörigen des Mullah-Regimes in den Iran verschleppt worden. Dort wurde ihm unter anderem vorgeworfen, an einem Anschlag beteiligt gewesen zu sein. Einen Monat später hatte der Mann im iranischen Staatsfernsehen ein Geständnis abgelegt, dass er angeblich Sprengstoff besorgt haben soll. Allerdings war dabei deutlich sichtbar, dass dieses “Geständnis“ wohl unter Folter zustande gekommen ist. Bei dem Auftritt des Mannes waren deutliche Schwellungen im Gesicht zu erkennen. Auch die Menschenrechtsorganisation Amnestie International bezeichnet den Prozess gegen Sharmahd als Schauprozess. Offenbar rechnen Experten damit, dass der Iran das Urteil tatsächlich vollstrecken wird. Menschenrechtler und Politiker rund um den Globus fordern die Bundesregierung nun dazu auf, diplomatischen Druck auszuüben, um die Vollstreckung des Todesurteils zu verhindern.