In der Vergangenheit hatte auch die IAEA, die Internationale Atomenergie-Behörde, sowohl von Russen als auch Ukraine die Einrichtung einer Kampfverbotszone rund um das Kernkraftwerk gefordert. Ein möglicher Atomunfall in dem größten Kraftwerk Europas hätte auch für Deutschland Auswirkungen, die allerdings deutlich geringer ausfallen würden, als in der Ukraine. In diesem Fall rechnet Paulini damit, dass in Deutschland eine Kontrolle von Futter- und Nahrungsmitteln erforderlich werden könnte. Außerdem käme es vermutlich zu einem Verkaufsverbot für kontaminierte Produkte. Diese Maßnahmen wären allerdings zugegebenermaßen ziemlich glimpflich im Vergleich zu den Maßnahmen, die rund um eine mögliche Unfallstelle des Atomkraftwerks angewendet werden müssten.