Schon seit einiger Zeit wusste Tim Lobinger selbst, das sein bevorstehender Tod nur noch eine Frage der Zeit gewesen ist. Bei einem seiner letzten Interviews im Oktober 2022 hatte der Sportler gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärt, dass die Ärzte ihm keine Hoffnung auf Heilung mehr gegeben haben, weil sein Blutkrebs zu aggressiv gewesen sei. In seiner Zeit als aktiver Sportler hatte der Stabhochspringer im Jahr 1998 die Europameisterschaft in Valencia gewonnen und war 2003 auch Weltmeister in Birmingham geworden. Diese beiden Erfolge hatte Lobinger in der Halle gefeiert, während er im Freien im Jahr 2002 bei der EM eine Bronzemedaille gewonnen hatte und sich auch im Jahr 2006 die Silbermedaille bei der EM sichern konnte. Nach seiner aktiven Zeit als Leichtathlet hatte Lobinger unter anderem als Athletiktrainer bei RB Leipzig gearbeitet. Später hatte er dann als Personal-Trainer zum Beispiel Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich betreut. Lobinger Sohn Lex-Tyger ist Fußballprofi beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Außerdem hinterlässt Lobinger seine Tochter Fee, die den ehemaligen Sportler im Oktober des vergangenen Jahres zum Opa gemacht hatte.