Zuletzt hatten auch amerikanische Militärspezialisten vermutet, dass Belarus das hohe Risiko eines Eingreifens zugunsten der russischen Armee in der Ukraine nicht eingehen werde. Interessant dürfte der Gipfel zwischen Putin und Lukaschenko trotzdem werden. Allerdings könnte dies auch darauf hindeuten, dass man von russischer und belarussischer Seite angebliche Angriffe der Ukraine auf das Staatsgebiet des Nachbarlandes vortäuschen könnte. Nach Meinung von Analysten steht Lukaschenko unter einem großen Druck vom Kreml, doch hat es bisher geschafft sich einer Beteiligung beim Krieg in der Ukraine zu entziehen. Offenbar beschränkt sich Lukaschenko weiterhin auf logistische Unterstützung und die Erlaubnis Angriffe gegen die Ukraine auch vom eigenen Staatsgebiet aus zu erlauben. Kurz vor dem ersten Jahrestag des Konflikts am 24. Februar kann die russische Armee keine neuen Erfolge aufweisen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des britischen Verteidigungsministeriums kommen die Experten zum Schluss, dass die russischen Truppen scheinbar nicht in der Lage sind, das ukrainische Bollwerk an der Front zu durchbrechen.