Unterdessen soll die russische Armee an der gesamten Front offenbar versuchen, die Verteidigungslinie der Ukraine unter Druck zu setzen. Bisher halten die ukrainischen Linien stand und haben tausende russische Soldaten getötet oder verwundet. Ein weiterer frontaler Angriff von Verbänden der Volksrepublik Donezk habe auch auf die ukrainische Stadt Awdijiwka in der Nähe von Donezk stattgefunden. Auch dort seien hohe Verluste bei den russischen Truppen zu verzeichnen. Zudem steigt die Unzufriedenheit unter den russischen Soldaten. Viele Reservisten schildern bei Telegram, dass sie in den letzten Monaten eine Ausbildung für den Umgang mit Artillerie erhalten hätten, jetzt an der Front jedoch als Sturmtruppen verheizt werden. Auch im Norden der Ukraine scheinen die Russen nun erneut ihre Bemühungen verstärken zu wollen. So sollen ganz in der Nähe von Swatowje in der Region Luhansk Einheiten der 31. Luftlandedivision eingetroffen sein. Offenbar haben die russischen Soldaten den Befehl mit allen Mitteln die Verteidigungslinien der Ukraine zu überrennen, damit der russische Präsident Wladimir Putin zum Jahrestag der Invasion in der Ukraine ein neues Erfolgserlebnis verkünden kann. Dazu bleiben den russischen Soldaten nun allerdings lediglich noch 11 Tage Zeit.