Allerdings soll das Clan-Mitglied in zahlreiche weitere Straftaten involviert gewesen sein. Gegen ihn wird auch wegen der versuchten Tötung eines Polizisten und im Zusammenhang mit dem sogenannten Encrochat-Verfahren ermittelt. Deshalb war vorgesehen, das Remo im Dezember 2021 seine Haftstrafe von 8 Jahren und 3 Monaten antreten sollte. Trotzdem hatte er weiterhin das Recht auf die ihm zugesagte Entziehungskur, die ihm allerdings wegen Raum- und Personalnot anscheinend nicht zugänglich gemacht werden konnte. Spätestens seit September 2022 hätte Muhamed Remo demnach Therapie erhalten müssen. Aus diesem Grund hatte sein Anwalt Antrag auf die Verlegung seines Mandanten gestellt. Die Justiz habe versucht diese Entscheidung mit allen möglichen Mitteln hinauszuzögern. Dies war jedoch nicht gelungen, so das Remo am vergangenen Freitag aus der U-Haft in Berlin-Moabit entlassen wurde und anschließend unbehelligt einen Flieger in die Türkei nehmen konnte.