Nach Angaben der chinesischen Regierung soll es sich bei dem Spionage-Ballon um einen Wetterballon gehandelt haben, der durch unglückliche klimatische Bedingungen in den amerikanischen Luftraum eingedrungen sei. Nun jedoch scheint sicher zu sein, dass die Ballons offenbar Teil einer großangelegten Spionageaktion der chinesischen Volksbefreiungsarmee seien. Offenbar hatten die Chinesen eine ziemlich alte Technik genutzt, und diese mit modernen Kommunikations- und Beobachtungsmöglichkeiten ausgestattet. Nach Recherchen von Experten des amerikanischen Geheimdienstes sollen die chinesischen Spionage-Ballons von der chinesischen Urlaubsinsel Hainan in insgesamt 5 verschiedene Kontinente versendet worden sein. Nach Angaben des amerikanischen Geheimdienstes sollen dabei unter anderem die Länder Taiwan, Japan, Südkorea und auch Kolumbien ausgespäht worden sein. Seit dem Jahr 2018 soll die chinesische Armee Dutzende solcher Missionen durchgeführt haben.