Scheinbar fordert der nordkoreanische Diktator in diesem Jahr nicht nur den Ausbau der Streitkräfte, sondern diese sollen nach seinem Willen auch deutlich mehr Manöver absolvieren, um in der Lage zu sein, im Ernstfall siegreiche Taten zu vollbringen. Zuletzt kursierten Gerüchte, Kim habe beim Militär eine neue Abteilung gegründet, die sich ganz spezifisch mit der Entwicklung von nuklearen Sprengköpfen und ballistischen Systemen befassen soll. Zum 75. Jahrestag der Gründung der koreanischen Volksarmee wird am Mittwoch eine große Militärparade in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang erwartet. Die neuen Drohungen gegen den Westen hatte der nordkoreanische Diktator offenbar deshalb ausgestoßen, weil die USA gemeinsam mit Südkorea Militärübungen abgehalten hatte. Für den Fall eines südkoreanischen Angriffs auf Nordkorea hatte Kim mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht.