Denn mit den Verkäufen der Devisen könnten schwächere Exporteinnahmen ausgelöst werden, was dann wiederum den Verkauf von weiteren Devisen nach sich ziehen würde und so zu einem noch stärkeren Rubel führt. Dadurch würde das Loch im russischen Etat dann allerdings noch weiter vergrößert werden. Zuletzt hatte die russische Währung im Vergleich zum US-Dollar bereits um 4 Prozent zugelegt. Am vergangenen Freitag bekam man für einen US-Dollar insgesamt 68 Rubel. Im Jahr 2022 hatte Russland ein Defizit von insgesamt 3,3 Billionen Rubel verzeichnet, was das schlechteste Ergebnis seit dem Amtsantritt von Wladimir Putin vor mehr als 2 Jahrzehnten darstellt. Die finanzielle Lage in Russland wird also durch die westlichen Sanktionen immer prekärer.