In den letzten Wochen war es der russischen Armee gelungen rund um die hart umkämpfte Stadt Bachmut immer wieder kleinere Gebietsgewinne zu erzielen. Dabei hatte die russische Armee hohe Opferzahlen unter den eigenen Soldaten billigend in Kauf genommen. Durch die russischen Angriffe sei es nun gelungen der ukrainischen Armee die wichtigen Zugangsrouten in die Stadt abzuschneiden, wie der britische Geheimdienst nun in seinem Lagebericht mitteilt. Nach Aussage von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin finde in der Stadt selbst bereits ein brutaler Häuserkampf statt.
In seiner aktuellen Analyse geht der britische Geheimdienst davon aus, dass die seit Monaten hart umkämpfte Stadt Bachmut nun fast vollständig von russischen Truppen eingekreist wurde. Durch zahlreiche kleinere Erfolge in den letzten Wochen, scheint die russische Armee nun eine gute Ausgangslage zu haben, um die Stadt endgültig zu erobern. Aktuell sollen die beiden wichtigsten Zufahrtsstraßen in die Stadt unter russischen Beschuss stehen, während eine weitere Straße in die Stadt hinein komplett von den Söldnern der Gruppe Wagner kontrolliert wird. In seiner Mitteilung berichtet der britische Geheimdienst davon, dass die ukrainischen Truppen nun lediglich noch wenige Routen nutzen können, um ihre in der Stadt befindlichen Truppen mit Nachschub zu versorgen. “Bachmut ist zunehmend isoliert“, erklären die britischen Militärstrategen deshalb. Auch der Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, berichtet von harten und anhaltenden Kämpfen in der Stadt. Dort finden nach seinen Worten harte Kämpfe um jedes einzelne Haus statt, weil keine der beiden Seiten zurückstecke.