Bereits am Montag hatte die britische Marine Fotos veröffentlicht, die das russische Kriegsschiff Admiral Gorschkow in der Nordsee zeigen. Zuvor soll das Schiff bereits von der norwegischen Küstenwache begleitet worden sein, als es vor Norwegen in Richtung Süden fuhr. "Das Eskortieren von Kriegsschiffen in britischen Gewässern und angrenzenden Seegebieten ist für die Royal Navy eine Routinetätigkeit“, erklärte der kommandierende Offizier der HMS Portland, Ed Moss-Ward, gegenüber der britischen Presse. Durch ihre Präsenz schütze die englische Marine ihr Hoheitsgebiet, um etwaige Gegner von bösartigen Aktionen abzuhalten. In der vergangenen Woche hatte die Admiral Gorschkow im sibirischen Hafen von Seweromorsk abgelegt und soll sich auf dem Weg zu Manövern im Mittelmeer befinden. Bisher hat die russische Regierung jedoch weder einen genauen Zeitplan noch die genaue Route des Schiffs bekanntgegeben. Unmittelbar nach dem Ablegen in Russland soll das Schiff eine Zirkon-Rakete zu Testzwecken abgefeuert haben, mit dem ein rund 1.000 Kilometer entferntes Ziel im Weißen Meer getroffen wurde.