Einige Experten hatten zuletzt sogar behauptet, dass die Bundeswehr nicht einmal in der Lage sei die Landesverteidigung zu gewährleisten. Denn zuletzt seien zahlreiche Lücken entstanden. Diese beginnen bei der Luftabwehr und setzen sie sich bei den schweren Waffen fort. So wurden an die Ukraine geliefert Panzer, die die Bundeswehr ebenfalls benötigt, bislang immer noch nicht ersetzt. Lediglich im Zusammenspiel mit der NATO sei Deutschland gut aufgestellt. Bei einem Konflikt soll es allerdings innerhalb von wenigen Tagen dazu kommen, dass den deutschen Streitkräften die Munition ausgeht. Deutlich besser scheint sich der deutsche Nachbar Polen auf die Zukunft einzustellen. Angesichts der drohenden Gefahr durch Russland will das östlichen Nachbarland Deutschlands seine Verteidigungsausgaben deutlich. Zuletzt hatte die polnische Regierung mehr als 3,5 Milliarden Euro ausgegeben, um Panzer, Waffen und Einsatzfahrzeuge aus den USA zu kaufen. Unter der Bestellung aus dem Dezember sollen sich unter anderem 116 Kampfpanzer vom Typ M1A1 Abrams so wie reichlich Munition befinden. Polen hat außerdem angekündigt, seine Armee auch von der Anzahl der Soldaten her zur größten Armee in Europa auszubauen.