Für die Durchführung dieser Maßnahmen der russischen Einflussnahme sollen laut Vermutungen der schwedischen Polizei vor allem russische Unternehmen, Institution und in Schweden lebende Russen verantwortlich sein. Diese sollen zumeist versuchen, Verschwörungstheorien und anti-staatliche Botschaften zu verbreiten. Eines dieser russischen Netzwerke war zuletzt auch in Deutschland enttarnt worden. In diesem Zusammenhang bestehe laut Charlotte von Essen auch die Gefahr auf Cyber-Angriffe. Zudem könnten gewaltbereite Extremisten Russland dabei helfen, die schwedische Gesellschaft zu destabilisieren. Generell sieht von Essen aktuell eine höhere Gefahr auf Anschläge die entweder vom russischen Geheimdienst oder von im Land lebenden Extremisten verübt werden könnten. Aus diesem Grund gelte es im Augenblick besonders wachsam zu sein.