Kein Sturm sondern ein Kessel! Neue Satellitenbilder aus dem All geben Aufschluss darüber, welche Strategie die russischen Besatzer rund um die hart umkämpfte ukrainische Stadt Bachmut verfolgen. So legen die Russen mehrere Kilometer hinter der Front nun offenbar Panzersperren, Schützengräben und Geschützstände an. Offenbar wollen die russischen Besatzer die Angriffe auf die Stadt auch in Zukunft weiter fortsetzen, gleichzeitig aber verhindern, von den ukrainischen Truppen zu weit zurückgedrängt zu werden. So ist die Lage an der Front:
Schon seit mehreren Monaten toben schwere Kämpfe zwischen der ukrainischen und der russischen Armee um die strategisch wichtige Stadt Bachmut. Auch die gefürchtete Söldnergruppe Wagner versucht mit allen Mitteln, die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen. Trotz einer großen Überzahl der russischen Armee konnten die ukrainischen Truppen bisher sämtliche Stellungen halten. Für beide Seiten stellt der Kampf um Bachmut ein wichtiges Kriegsziel dar. Und dass, obwohl die einst 70.000 Einwohner zählende Stadt mittlerweile zum Großteil zerstört ist. Genaue Informationen zur Lage vor Ort sind wegen der schweren Kämpfe jedoch nur schwer zu erhalten. Aus diesem Grund sind die nun veröffentlichten Satellitenbilder von großer Hilfe, um die aktuelle Lage einschätzen zu können. In den vergangenen Wochen hat die Gegend nämlich oft unter wolkenverhangenen Himmel gelegen, so dass auch dieses Mittel in vielen Fällen keine Aufschlüsse ermöglicht hatte.