Die Erklärungen der Vereinigten Staaten und Südkoreas beziehen sich auf die Ankündigung des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un, der durchblicken ließ, dass er das Atomwaffenarsenal seines Landes drastisch aufstocken will. Kim begründete dies damit, das sein Land von Südkorea und den Vereinigten Staaten massiv unter Druck gesetzt werde. Zudem kündigte der Diktator die Entwicklung von neuen Intercontinentalraketen an, die notwendig seien, um die Atomsprengköpfe ins Ziel zu bringen. Gleichzeitig sprach Kim davon auch einen Spionagesatelliten ins All schicken zu wollen. Bei einer mehrtägigen Plenarsitzung der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei hatte Kim Südkorea ungewöhnlich scharf verbal angegriffen und als Hauptfeind von Nordkorea bezeichnet. Aus diesem Grund müsse man das eigene Atomwaffenarsenal drastisch ausbauen. Militärexperten rechnen damit, dass das Kim-Regime in Nordkorea mittlerweile über mindestens 20 fertige Atomsprengköpfe verfügen soll.