Schon vor Monaten war die Söldnergruppe Wagner dazu übergegangen wegen eines Mangels an freiwilligen Soldaten Häftlinge aus russischen Gefängnissen zu rekrutieren. Allerdings werden diese Männer nach Einschätzung von Militärexperten an der Front gnadenlos als Kanonenfutter eingesetzt. Zudem erhalten Sie meist keine oder nur minderwertige Ausrüstung. Denjenigen Wagner-Söldner, die in Gefängnissen rekrutiert wurden, droht bei einer Flucht von ihren Einheiten wahrscheinlich eine standrechtliche Hinrichtung, ist sich der britische Geheimdienst ziemlich sicher. Mit dieser Maßnahme wollen die Söldner sicherstellen, ihre gut ausgebildeten Kommandeure und Soldaten keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Stattdessen werden die als entbehrlich geltenden ehemaligen Häftlinge an vorderster Front verheizt. Kein Wunder also, dass viele der Männer versuchen zu flüchten, wenn sie ihre aussichtslose Lage erkennen.