Die Sendung mit Simonyan war von der US-Journalistin Julia Davis beobachtet worden, die auch einen Teil der Sendung übersetzt und auf Twitter geteilt hat. Die amerikanische Journalistin zeigte sich schockiert über die von der Putin-Propagandistin getroffenen Aussagen. Deshalb schreibt Davies bei Twitter: "RT-Chefin Margarita Simonyan sprach über den Dienst am Vaterland, den Erhalt einer Medaille von Putin und ihre Überzeugung, dass er seit Jahrzehnten einen Plan zur "Wiedervereinigung" der Russen ausheckt - so wie er es in der Ukraine tut. Es gibt auch einige beiläufige, grundlose rassistische Äußerungen", erklärt die Journalistin in ihrem Tweet. Unterdessen ist der russische Präsident Wladimir Putin weiter überzeugt, dass sein Vorgehen in der Ukraine korrekt ist. "Ich denke, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, wir schützen unsere nationalen Interessen, die Interessen unserer Bürger, unser Menschen", erklärte Putin bei einem TV-Interview am Samstag. Außerdem hatte Putin seine Bereitschaft zu Verhandlungen mit der Ukraine und dem Westen angedeutet. Wie bereits häufiger hatte Putin auch diesmal die Ukraine und den Westen für die Eskalation des Konflikts verantwortlich gemacht.