Nun interessiert die Medien vor allen Dingen, ob das schweizer Unternehmen weiß, dass die von ihm gefertigten Mikrochips in russischen Raketen verbaut werden. Zu dieser Frage nahm das Unternehmen jedoch keine Stellung. Von der Regierung der Schweiz hieß es, man wisse, dass verschiedene in der Schweiz gefertigte Komponenten in russischen Waffensystemen verwendet werden. Allerdings soll es sich bei den Bauteilen um industrielle Massengüter handeln, die bis zum Beginn des Konflikts in der Ukraine keinerlei Handelsbeschränkungen unterlagen, erklärt Antje Baertschi, Sprecherin des Staatssekretariat für Wirtschaft. Der Verkauf von verschiedenen Elektronikteilen aus der Schweiz nach Russland sei jedoch nach dem Start der Invasion in der Ukraine zum 4. März verboten worden. Wie die britischen Forscher weiter mitteilen, soll offenbar auch noch eine andere Komponente aus der Schweiz in den Waffen gefunden worden sein. Dabei soll es sich um GPS-Module des Unternehmens U-blox aus Thalwiler handeln.