In Peking hatte sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jingping getroffen. Diesem hatte er ein Stück Hamburger Hafen mitgebracht. Gegen den Kauf der Anteile eines chinesischen Unternehmens hatte das halbe Kabinett seinen Protest eingelegt. Laut Lindner müsse man in Deutschland erkennen, dass China nicht nur Handelspartner sondern auch ein systematischer Rivale sei. in diesem Zusammenhang forderte Lindner auf, deutsche Infrastruktur und unser geistiges Eigentum zu schützen. Gleichzeitig hob Lindner hervor, dass er Scholz für sensibler in diesen Themen einschätze, als dessen Vorgängerin Angela Merkel. Auch die internationale Presse kritisiert Scholz Reise nach China. Besonderes Ärgernis war offenbar ein Tweet von Scholz, in dem der Bundeskanzler im Zusammenhang mit China von Verlässlichkeit und Vertrauen gesprochen hatte. Viele Medien kritisierten diese Wortwahl angesichts der ständigen Probleme mit den Menschenrechten in China und der offenen Spionage der chinesischen Regierung in der weltweiten Wirtschaft. Jubelarien stimmten angesichts der Worte Scholz lediglich chinesische Staatsmedien an. Bleibt zu hoffen, dass Scholz nicht dieselben Fehler begeht, wie sie seine Vorgängerin Angela Merkel mit Russland begangen hat.