Doch den schwersten Schlag erlitten die Soldaten aus Kaliningrad im September, bei der ukrainischen Gegenoffensive in der Region Charkiw. Nach der Gegenoffensive hatte die US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS) die Einheit als “schwer angeschlagen“ bezeichnet. Nach Berichten von Seiten der Ukraine soll das Korps mindestens die Hälfte seiner Soldaten und rund 200 Fahrzeuge bei der ukrainischen Gegenoffensive verloren haben. Angesichts der hohen Verluste bezweifeln Militärexperten, dass das 11. Armeekorps der russischen Armee weiter in der Lage ist, die Ostflanke der NATO zu bedrohen und Kaliningrad zu verteidigen.