Strompreisprognose für 2023 - Preise sollen wohl noch einmal deutlich teurer werden

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Strompreisprognose für 2023 - Preise sollen wohl noch einmal deutlich teurer werden

News (2 / 1) 22.10.2022 10:10 / Angela Symbolbild imago


Experten rechnen mit einem Anstieg von bis zu 45 Prozent

Jetzt hat das Vergleichsportal Verivox einmal errechnet, in welchen Bundesländern das Netznutzungsentgelt im kommenden Jahr besonders hoch ausfällt und mit welcher Steigerung die einzelnen Bundesländer im kommenden Jahr rechnen müssen. Denn diese Kosten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Die höchsten Anstiege der Kosten werden die Bürger in Brandeburg und Mecklenburg-Vorpommern zu spüren bekommen. Dort werden die Beträge im kommenden Jahr um 45,4 Prozent, bzw. 42,7 Prozent ansteigen. In Brandenburg werden die Bürger dann 537 Euro für diesen Posten im Jahr zahlen, während in Mecklenburg-Vorpommern-Vorpommern ebenfalls 495 Euro dafür aufgewendet werden müssen. Durchschnittlich steigt der Wert in Deutschland um etwa 20% an. Vergleichsweise günstig bleiben die Kosten im Bundesland Bremen. Dort müssen nun mit 246 Euro im Jahr gerade einmal 9 Euro mehr gezahlt werden. Unter 300 Euro zahlen sonst nur noch die Menschen in Sachsen-Anhalt, wo ab dem kommenden Jahr 255 Euro fällig werden. Dort allerdings war der Preisanstieg mit 19,9 Prozent relativ deutlich, während die Kosten in Bremen nur um 3,9 Prozent angestiegen sind. Zudem werden die Kunden dann wohl auch noch bei den Gasrechnungen ordentlich zur Kasse gebeten werden. Auch dort werden die Kosten deutlich über denen von 2022 liegen.