Wegen dieser Aktion hat Wallace seinem russischen Amtskollegen, Verteidigungsminister Sergei Schoigu und dem Chef des Verteidigungsstabs in Moskau seine Besorgnis direkt mitgeteilt. Bei seiner Beschwerde hatte Wallace zudem aufgeführt, dass der beschossenen Flieger unbewaffnet gewesen sei und sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im internationalen Luftraum befunden hatte. Außerdem soll der Flieger sich auf einer vorher angemeldeten Flugroute fortbewegt haben. Im Anschluss an den Vorfall hatten die Briten die dort stattfindenden Patrouillen-Flüge zunächst kurzzeitig ausgesetzt. Von Seiten der russischen Regierung erklärte Verteidigungsminister Sergei Schoigu, dass für den Vorfall eine “technische Fehlfunktion“ verantwortlich gewesen sein soll. Nun teilt Ben Wallace mit, dass die Patrouillen-Flüge wieder aufgenommen wurden, allerdings jetzt durch Kampfjets begleitet werden. Aus seiner Sicht konnte nur durch großes Glück ein schlimmes Unglück mit einer möglichen Eskalation des Krieges verhindert werden.