In diesem Zusammenhang gab es aber auch Kritik von anderen Forschern. Man müsse die Forschung mit dem Coronavirus unbedingt kontrollieren. Deshalb ist Dr. Richard Ebright von der Rutgers University in New Brunswick der Meinung, man müsse den Zugang zur Erforschung dieser Pandemie-Erreger kontrollieren. Schon beim Ausbruch von Covid-19 war darüber spekuliert worden, dass der Erreger aus einem Labor entwichen sein könnte. Eine Gruppe von Forschern hatte in diesem Zusammenhang auf ein verdächtiges Verhalten von Forschern aus einem Labor des Wuhan-Instituts für Virologie hingewiesen. Dort seien zahlreiche Daten über die Forschung mit dem Coronavirus im September 2019 plötzlich aus den öffentlich zugänglichen Datenbanken herausgenommen worden. Diese Daten sind bis heute nicht mehr frei einsehbar. Eine Gruppe von Forschern kam nach einem Besuch in dem Institut jedoch zur Schlussfolgerung, dass ein solcher Unfall bei der Verbreitung des Coronavirus “sehr unwahrscheinlich“ gewesen sei. Deshalb geht man bei der Weltgesundheitsorganisation WHO noch immer davon aus, dass das Virus durch eine Zoonose entstanden ist, also von einem tierischen Wirt auf den Menschen übergesprungen war.