RKI warnt vor Lauterbach-Gesetzt! Verwirrspiel um neue Corona-Regel ab dem 1.Oktober!

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Corona (1 / 1) 13.09.2022 12:56 Symbolbild imago


Offenbar nimmt nicht einmal die Regierung in Deutschland ihre eigenen Warnungen hinsichtlich der Corona-Pandemie ernst. Denn ab dem 1. Oktober wird in Deutschland wieder eine FFP2-Maskenpflicht gelten. Dann werden auch die sogenannten medizinischen Masken im Fernverkehr nicht mehr erlaubt sein. Dies jedenfalls hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD) durchgesetzt. Doch nun warnt ausgerechnet das Robert-Koch-Institut (RKI) vor dieser Regel - lesen Sie hier warum!

Seltsame Warnung des RKI - Maske tragen ist angeblich schädlich

Denn dort warnt man nun vorm übermäßigen Tragen diese FFP2-Masken. Auf der Internetseite des RKI kann man lesen, dass die vertretbar Tragedauer solcher Masken nur 75 Minuten beträgt. Im Anschluss daran sollte man die Maske dann mindestens für 30 Minuten absetzen. Wer also länger im Zug sitzt, kann sich nicht an solche Vorgaben halten. Aus diesem Grund empfehlen Mediziner sogar, wegen des erhöhten Atemwiderstandes eine Vorsorgeuntersuchung zu machen, um zu bewerten, ob die jeweilige Person überhaupt in der Lage ist, die FFP2-Maske über einen längeren Zeitraum zu tragen. Außerdem wird bemängelt, das es noch keine Untersuchungen zum langfristigen Tragen von FFP2-Masken gibt.

Kassenärzte-Chef warnt vor exzessiver Nutzung von FFP2-Masken

Nun schlägt auch der Chef der deutschen Kassenärzte, Andreas Gassen, Alarm. Nach seiner Auffassung sei das verpflichtende Tragen dieser Masken übertrieben und würde sich deswegen sogar kontraproduktiv auswirken. Gassen argumentiert, dass ein vollständiger Schutz mit solchen Masken nicht zu erreichen und zudem durch die guten Immunitätslage in der Bevölkerung wegen der Impfungen und der zuletzt zahlreich aufgetretenen Infektionen auch unnötig sei. So würde das ganztägige Tragen dieser Masken zum Beispiel im Gesundheitsbereich, wie in Krankenhäusern oder Arztpraxen, auch arbeitsrechtliche Konsequenzen mit sich bringen. Denn dort müssten die Träger dann immer nach einem gewissen Zeitraum Pausen einlegen, in denen sie die Masken abziehen können. Deshalb kommt Andreas Gassen zu folgendem Ergebnis:: “Das Tragen von FFP-2 Masken macht individuell nur für Risikogruppen Sinn und auch nur dann, wenn sie nicht stundenlang getragen werden müssen. Ob der Gesundheitsminister nun seine eigenen Anordnungen noch einmal überdenkt?