Mittlerweile ist ein Großaufgebot der Feuerwehr vor Ort, um die Brände zu bekämpfen. Doch die Lage gestaltet sich als schwierig. Schwer zugängliches Gelände behindert die Löscharbeiten. Offenbar frisst sich der Brand gerade in einen schwer zugänglichen Steilhang, wo auch der Wind die Flammen antreibt. Aus diesem Grund bezeichnen Experten der Feuerwehr die Löscharbeiten als schwierig. Der Transport von Personen mit der Harzer Schmalspurbahn wurde eingestellt. Stattdessen werden nun Kesselwagen voller Wasser auf den Gipfel des Berges transportiert. Zudem seien Löschhubschrauber rund um die Uhr im Einsatz. Im Umkreis von 40 Kilometern um den Brocken wurde für die zivile Luftfahrt eine Flugverbotszone eingerichtet. Die Brände auf dem Brocken bedrohen bislang keine Ortschaften. Erst vor gut 3 Wochen hatte es auf dem Brocken erstmals gebrannt. Damals zogen sich die Löscharbeiten über mehrere Tage hin. Zum letzten Brand laufen noch immer Ermittlungen, da dieser möglicherweise absichtlich ausgelöst worden sein könnte.