In den letzten Wochen hatte die russische Armee durch den verstärkten Einsatz von Artillerie und Raketen im Osten der Ukraine Gebietsgewinne erzielt. Doch offenbar haben die Soldaten Wladimir Putins dabei einen Großteil ihre Munition verschossen. Dies könnte sich nun rächen und sich in ein großes Problem für die russische Armee verwandeln. Können Putins Truppen bald nicht mehr kämpfen?
Militärexperten glauben, dass die russische Armee lediglich noch 45% seiner beim Start des Krieges vorhandenen Raketen übrig hat. Bei den modernen Iskander-Raketen soll die Lage nach Aussage von Vadym Skibitkskyi, einem Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes, sogar noch schlechter sein. Von diesen Waffen blieben den Russen gerade einmal 20% oder weniger in ihren Munitionsdepots übrig. Wegen der hohen Verluste unter den Soldaten hatte die russische Armee ihre Offensive zuletzt mit massivem Raketenbeschuss vorangetrieben. Doch auch mit dieser Taktik blieb der Geländegewinn überschaubar.