Ab dem 31. August wird die Lieferung von Gas aus Russland wieder einmal für 3 Tage komplett unterbrochen. Der Lieferstopp wird von russischer Seite mit Wartungsarbeiten begründet. Ab dem 3. September sollen dann aber wieder täglich 33 Millionen Kubikmeter Gas von Russland nach Deutschland fließen. Das sind allerdings nur 20 Prozent der tatsächlich möglichen Liefermenge. Wie die zuständigen Behörden berichten, seien im August lediglich 8 Prozent des Gasverbrauchers aus den russischen Pipelines genutzt worden. Dies liege allerdings auch daran, dass der Verbrauch im Sommer deutlich niedriger ist. Zudem gibt es wohl eine Vereinbarung zwischen Frankreich und Deutschland. Einige Gaskraftwerke in Deutschland produzieren Strom für Frankreich. Doch nun wollen die Franzosen einige Atommeiler hochfahren, damit man auf die Produktion von Strom in Gaskraftwerken verzichten kann. Zudem hatte Frankreich angeboten, dass Deutschland französische Flüssiggasterminals nutzen kann, um Gas nach Deutschland zu transportieren. Mit diesen Maßnahmen scheint sich die Lage noch ein wenig mehr zu entspannen.