Bei dem getöteten Mann soll es sich um einen ukrainischen Verräter gehandelt haben. Dieser habe bis zum Jahr 2014 für den ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU gearbeitet. Anschließend hatte sich der Mann nach der Besetzung der Halbinsel Krim zur russischen Regierung bekannt. In den folgenden Jahren erhielt Laishev dann gehobene Posten innerhalb der russischen Regierung. So war er eine ganze Zeit als Geheimdienstchef in Luhansk eingesetzt worden. Nach der Eroberung der Gegend durch russische Truppen hatte er eine Spitzenposition in der dortigen Polizei erhalten. Doch nun erreichte den Mann die Rache seines Heimatlandes. Aus Kreisen der ukrainischen Regierung heißt es: “Wir weisen noch einmal darauf hin, dass die Kollaborationen mit Russland schädlich für die Gesundheit der Verräter ist. Sie werden uns nicht entkommen“. Eine bittere Erfahrung, die nun auch Askyar Leishev machen musste.