Demnach habe der Knall viele Menschen aufgeweckt, nachdem die beiden Kampfjets mit Überschall über der Gegend unterwegs gewesen waren. Wie die Luftwaffe bestätigt, seien die beiden Maschinen auf dem Fliegerhorst Neuburg an der Donau gestartet. Die Piloten sollten Kontakt mit den Piloten eines Airbus A320 aus der Türkei aufnehmen, weil es den Fluglotsen nicht gelungen war, die Piloten der Passagiermaschine zu kontaktieren. Der Flieger sei ohne Funk-Kommunikation in Richtung Nordrhein-Westfalen unterwegs gewesen. Weil eine Entführung des Fliegers nicht ausgeschlossen werden konnte, mussten dann die beiden Maschinen vom Typ Eurofighter aufsteigen. In Folge dieses Einsatzes sei es dann über der Rhön gegen 2 Uhr am Morgen zu einem Überschallknall gekommen.
Schon kurz darauf konnten die beiden Kampfflugzeuge ihren Einsatz wieder abbrechen. Denn sie konnten die Piloten in der Linienflugmaschine kontaktieren. Es handelte sich offenbar um eine technische Störung. An Bord hatte es keine Probleme gegeben. Der Airbus konnte kurz darauf problemlos am Zielflughafen landen. Die deutsche Luftwaffe schützt den Luftraum über Deutschland, um etwaige Anschläge mit Flugzeugen zu vermeiden. In diesem Zusammenhang kommt es häufiger zu Alarmstarts der Kampfjets. In fast allen Fällen handelt es sich aber um technische Probleme.