Angeblich soll der Brite nach Medienberichten mit einem Hilfstransport in der Region Saporischschja unterwegs gewesen sein, als er von russische Truppen festgenommen worden war. In einem Video, das im russischen Staatsfernsehen gesendet wurde, hatte Urey erklärt bereits im Irak, in Afghanistan und Libyen gekämpft zu haben. Seine Familie dementiert diese Aussagen. Die Gefangenschaft von Urey war am 29. April bekannt geworden, da die britische Hilfsorganisation Presidium Network bestätigt hatte, dass zwei ihrer humanitären Helfer, Paul Urey und Dylan Healy, sich in russischer Gefangenschaft befinden. Ureys Mutter hatte bestätigt, dass ihr Sohn zu einem Hilfseinsatz in die Ukraine gereist war. Nach ihren Angaben war ihr Sohn Diabetiker und auf die Verabreichung von Insulin angewiesen. Von den russischen Besatzern waren bereits mehrere ausländische Kämpfer im Dienst der Ukraine zum Tode verurteilt worden. Allerdings hatte Paul Urey nicht zu ihnen gezählt.