Konkret wird ihm vorgeworfen einen Maserati und einen Porsche für die Drogenfahrten zur Verfügung gestellt zu haben. Dafür habe Albers dann die Fahrer angeheuert, die die Waren mit den Luxuskarossen dann nach Italien, Tschechien, Schweden oder Portugal gefahren haben. Insgesamt geht es um 62 solcher Fahrten mit einer Menge von 1,4 Tonnen Kokain. Für jedes geschmuggelte Kilo Kokain habe Albers zwischen 500 bis 1.000 Euro erhalten, die er sich dann mit dem jeweiligen Fahrer geteilt hatte.
Zudem soll Albers eine Firma zum Handel mit Südfrüchten aus Südamerika gegründet haben. An diese Firma war ein Bananencontainer versendet worden, in dem die Polizei 40 Kilo Kokain gefunden hatte. Sämtliche Verdächtigen waren dann im Oktober 2021 festgenommen worden. Seitdem sitzt der TV-Auswanderer in Untersuchungshaft. Über seine Anwälte ließ Albers ausrichten, dass er mit dem Gericht kooperieren werde, aber sämtliche Vorwürfe gegen seine Person bestreite. Voraussichtlicher Prozessbeginn soll im September sein.