Euskirchen und Düren und des Rhein-Erft- sowie des Rhein-Sieg-Kreises einen Stromausfall. Dies bestätigte die Sprecherin des Verteilnetzbetreibers Westnetz. Von dem Stromausfall seien insgesamt 65.000 Menschen betroffen gewesen. Erst gut vier Stunden später konnte die Stromversorgung der Betroffenen wieder hergestellt werden. Bei der betroffenen Stromleitung hatte es sich um eine Überlandleitung mit 110.000 Volt gehandelt. Zur Reparatur war dann aus Sicherheitsgründen auch noch eine zweite Verbindung außer Kraft gesetzt worden. Darum waren insgesamt drei Westnetz-Umspannanlagen in Erftstadt-Lechenich, Weilerswist-Vernich und Zülpich mehrere Stunden ohne Strom. Der Unfall hatte sich gegen 11.15 Uhr ereignet als ein 16-jähriger Junge auf einem Getreidefeld in Weilerswist (Kreis Euskirchen) den Strommast gerammt hatte. Dabei war der Fahrer des Traktors leicht verletzt worden. Auch ein Ehepaar zog sich leichte Verletzungen zu, als der Wagen den auf die Kreisstraße gestürzten Mast gerammt hatte.
Durch den Unfall soll nach Angaben der Polizei Euskirchen auch das Mobilfunknetz betroffen gewesen sein. In den Bereichen, in denen der Strom ausgefallen war, sei zudem auch das Festnetz ausgefallen. Aus Sicherheitsgründen musste bei den Reparaturarbeiten auch die Autobahn A1 in der Nähe des Unfallortes kurzfristig gesperrt werden. Wegen der Probleme mit Mobilfunk und Festnetz hatte die Polizei die Präsenz ihrer Beamten in den Gegenden mit dem Stromausfall verstärkt. Dies sollte dafür sorgen, dass die Beamten für die Menschen vor Ort als Ansprechpartner fungieren, wie ein Polizeisprecher bestätigte. "Die Leute haben ja Sorgen, haben Angst“, ließ der Polizeisprecher wissen und bestätigte gleichzeitig: "Gefahrensituationen oder Straftaten in Zusammenhang mit dem Stromausfall sind derzeit nicht bekannt.“