Zunächst sollen die Ärzte bei dem 67-jährigen Tschubais angeblich das Guillain-Barré-Syndrom diagnostiziert haben. Diese seltene und lebensbedrohliche Krankheit greift die Nerven an. Doch da es im Umfeld des Kremls bereits häufiger Vergiftungen gegeben hat, halten sich die Ärzte zur Zeit noch bedeckt. Deshalb erklärte Sobtschak gegenüber "The Sun": "In diesem Fall könnte sich die Diagnose ändern." Wie auch Tschubais' Frau, Filmregisseurin Avdotya Smirnova (56), erklärte, sei der Zustand ihres Mannes "instabil" gewesen. "Es wurde schlimm, plötzlich waren die Arme und Beine taub", informierte Smirnova und bestätigte, dass die Polizei mehrere Zeugen befragt habe. In den letzten Jahren waren mehrere Putin-Gegner ums Leben gekommen oder schwer verletzt worden, nachdem sie Giftanschlägen zum Opfer gefallen waren. Zudem waren zuletzt zahlreiche wohlhabenden Verbündete des Kremls unter mysterösen Umständen ums Leben gekommen. Konkrete Beweise für solche Taten sind allerdings schwer zu finden.