Dem britischen Geheimdienste ist ein fataler Fehler in Putins Strategie aufgefallen - Russland hat zu wenig Soldaten! Putin muss eine klare Entscheidung fällen, ob man die Truppen für die weitere Offensive im Osten der Ukraine einsetzt, oder ob man die eigenen Verteidigungslinien im Süden der Ukraine verstärkt, wo die Ukraine zuletzt Gebiete zurückerobern konnte. Müssen Putins Truppen sich nun zurückziehen und Gebiete freigeben? So ist die Lage!
Bereits seit dem Beginn der Invasion in der Ukraine hatte die russische Armee vor allem in der Offensive Schwächen gezeigt. Oft war es nicht gelungen die Schlagkraft dauerhaft hoch zu halten. Und darin sieht der britische Geheimdienst nun ein Problem. "Neben der starken Unterbesetzung haben die russischen Planer mit dem Dilemma zu kämpfen, ob sie Reserven in den Donbass verlegen oder sich gegen ukrainische Gegenangriffe im südwestlichen Cherson-Sektor verteidigen", erklären die britischen Experten. Denn die russische Armee soll zu Beginn des Krieges aus insgesamt 150.000 Soldaten bestanden haben. Doch in letzter Zeit setzen die Russen bei ihren Angriffen meist nicht mehr als 100 Soldaten gleichzeitig ein. Diese Probleme würden immer akuter werden. Auf diese Weise wird der Vormarsch wohl bald ins Stocken geraten. Zuletzt hatte die Ukraine es geschafft den Vormarsch der Russen auf Awdijiwka in der Region Donezk zurückzudrängen.