Hintergrund: Uniper beliefert in Deutschland zahlreiche Stadtwerke, regionale Versorger und Unternehmen aus der Industrie mit Gas. Problem: Weil der Russen-Monopolist Gazprom die Liefermengen reduziert hat, muss Uniper das fehlende Gas zu viel höheren Kosten aus anderen Quellen am Markt einkaufen, um seinen Kunden überhaupt noch ausreichend Gas liefern zu können. Der Anteil des Bundes am Unternehmen soll bei 30 Prozent liegen. Insider-Informationen zufolge soll zudem die Finanzierung Unipers unterstützt werden. Dazu solle unter anderem der Kreditrahmen der staatlichen Förderbank auf rund acht Milliarden Euro aufgestockt werden.