Putin in die Enge getrieben! Antwortet er der Ukraine nun mit Atomwaffen?

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Putin in die Enge getrieben! Antwortet er der Ukraine nun mit Atomwaffen?

News (2 / 1) 20.07.2023 23:35 / Peter Symbolbild imago


Zuletzt hatte der ukrainische Präsident Selenskyj eine Gegenoffensive angekündigt, um die von Russland besetzten Gebiete im Süden der Ukraine zurück zuerobern. Zunächst wolle man sich nach Aussagen von Selenskyj dabei auf die Gebiete um die Städte Cherson und Saporischschja konzentrieren. Wenn man dort Erfolg haben, werde man dann die Separatistengebiete der Oblaste Donezk und Luhansk ins Visier nehmen. Diese Gebiete sind nämlich nicht annektiert, sondern nur von russischen Soldaten besetzt. Doch dies sei laut dem neusten Bericht des Institute for the Study of War (ISW) eine Gefahr. Sollte Russland die Gebiete annektieren, könnte ein Angriff der Ukraine dafür sorgen, dass man von russischer Seite Nuklearwaffen zur Verteidigung einsetzen könnte. "Diese Drohung eines nuklearen Angriffs könnte gegen die Ukraine und ihre Partner dann angewandt werden, sollten die Gegenoffensiven zur Befreiung von russisch-besetztem Gebiet fortgeführt werden“, heißt es in dem Dokument vom 19. Juli.

Ukraine muss Chance in einem kleinen Zeitfenster nutzen

Um mit der Rückeroberung der Ukraine fortzufahren, bleiben Selenskyj und dem Westen also wohl nur sehr wenig Zeit. Denn der Einsatz von Nuklearwaffen wäre eine der wenigen Chancen, die Putin noch bleiben, nachdem die bisherige Invasion mit zahllosen Verlusten alles andere als ideal für die Russen verlaufen ist. "Für die Ukraine und ihre Partner könnte sich ein sehr kleines Fenster bieten, um eine ukrainische Gegenoffensive in den besetzten Gebiete umzusetzen, bevor der Kreml tatsächlich eine Annexion der Regionen vorantreibt“, kommt das Dokument zu einem eindeutigen Ergebnis. Wahrscheinlich wird es also zu einem Wettlauf mit der Zeit kommen. Je schneller die Ukraine die besetzten Gebiete zurückerobert, desto besser für das Land.