Die EU hat einen Notfallplan für die drohende Gaskrise erstellt. Zu diesem hat am Mittwoch die deutsche EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (63) Stellung genommen: "Ich weiß, das sind schwierige Zeiten. Das ist eine Bewährungsprobe“, stimmte die Politikerin die Menschen in Europa jetzt auf einen möglichen Bibber-Winter ein. Hier alles, was Sie wissen müssen:
Dieser wurde nun am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert. Konkret will die EU die Nachfrage nach Gas bis zum März 2023 um 15 Prozent senken. Um dieses Ziel zu erreichen hat die EU ein zweistufiges Sparverfahren entwickelt. Ab August sollen die EU-Mitgliedstaaten in ihren Ländern im Zeitraum zwischen den 1. August und dem 31. März 2023 versuchen Einsparungen beim Gasverbrauch der öffentlicher Hand, der Wirtschaft und den privaten Verbrauchern zu erzielen. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichend sein, soll dann ein "EU-Alarm“ ausgerufen werden. Dieser würde der EU-Kommission dann die Befugnis geben, mit einem neuen "Notfallinstrument“ durchzugreifen. Damit sollen dann verbindliche Einsparziele erreicht werden. "Je schneller wir sind, desto sicherer sind wir“, mahnte von der Leyen die Bürger zur Sparsamkeit. Mit diesem Notfallplan soll ein drohender Gasmangel im Winter verhindert werden.