Damit bietet Putin dem Westen eine Chance den Krieg zu beenden und dies als ihren Erfolg zu verkaufen. Denn dann würde sich der Westen womöglich für den einfachen Weg entscheiden, statt die Ukraine bei der Rückeroberung des besetzten Gebiete zu unterstützen. Von Seiten der Ukraine gibt es allerdings keine Bestrebungen auf einen Waffenstillstand. Deshalb wird Putin nach Volkovs Meinung versuchen den Westen zu erpressen. Dabei setze
er vor allem auf die Blockade der Weizenlieferungen oder auch auf die Abhängigkeit in Europa von den Erdgaslieferungen. Mit diesen Waffen soll der Westen erpresst werden, um die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen, damit diese sich an den Verhandlungstisch begibt. "Er wird den Europäern Angst einjagen. Bis sie denken, sie müssten diesen Winter in ihren Wohnung erfrieren“, glaubt Volkov. Nach Volkovs Meinung müsse man Putins Strategie trotz der Aussicht auf einen schnellen Waffenstillstand ablehnen. Denn sollte der Westen auf dieses "Angebot" eingehen, wird Putin diese Erpressung in den kommenden Jahren öfter einsetzen, um seine Ziele zu erreichen.