Der Entwurf eines Notfallplans von Seiten der EU zeigt also ziemlich eindeutig, dass die Lage ziemlich brenzlig werden könnte. In dem Plan ist nämlich vorgesehen, dass öffentliche und kommerzielle Gebäude sowie Büros mit dem Beginn des Herbstes maximal mit einer Temperatur von 19 Grad beheizt werden sollen. Mit dieser Maßnahme könnte der Energieverbrauch um rund ein Drittel reduziert werden. Zudem hatte der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck zuletzt auch die Bundesbürger zum Strom sparen aufgefordert. Außerdem sind erste Kommunen in Deutschland bereits dazu übergegangen, die Außenbeleuchtungen an öffentlichen Gebäuden in der Nacht abzuschalten. Auf jeden Fall ist es positiv, dass man sich bereits frühzeitig Gedanken macht, wie man auf den plötzlichen Wegfall der Gaslieferungen aus Russland reagieren kann.