Fielmann-Mitarbeiter ließ sich schmieren
Die sieben Angeklagten sollen zwischen 2012 und 2015 zusammengearbeitet haben, um Zahlungen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro für vorgeblich geleistete Sponsoring- und Marketingmaßnahmen in die eigenen Taschen fließen zu lassen. Vorausgegangen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kiel langwierige Ermittlungen.
Als Gegenleistung für seine betrügerischen Handlungen sollen der ehemalige Fielmann-Mitarbeiter und weitere Personen aus seinem persönlichem Umfeld Reisen, Schmuck, Elektroartikel oder Handwerkerleistungen im Gesamtwert von 370.000 Euro erhalten haben.
Bisher hat das Landgericht Kiel allerdings noch nicht über eine Zulassung der Anklageschrift und die damit verbundene Eröffnung eines Hauptverfahrens entschieden. Im Falle einer Verurteilung drohen den Angeklagten mehrjährige Haftstrafen.