Wie der Sender "Yle" weiter berichtet, sollen seit Mitte Mai wohl mehr als 100 Fahrzeuge den Stützpunkt Alakurtti verlassen haben. Dabei sollen auch Dutzende gepanzerte Mannschaftstransporter abgezogen worden sein. Die Anzahl der dort abgezogenen Fahrzeuge soll der Stärke eines Bataillons entsprechen, das normal aus etwa 800 Soldaten besteht. Zuvor sollen auf der Militärbasis an der Grenze zu Finnland rund 2.000 russische Soldaten stationiert gewesen sein. Offenbar handelte es sich um spezielle Truppen, die auch mit den klimatischen Besonderheiten in der Gegend des nördlichen Polarkreises umzugehen wusste. Bis dahin soll Alakurtti der einzige Militärstützpunkt nahe Finnlands gewesen sein, von wo Putin bisher keine Truppen in die Ukraine abgezogen hatte.
Doch diese Verlegung ist nun eine Demütigung für Putin, da er den Misserfolg der russischen Truppen in der Ukraine aufdeckt. Eigentlich wollte Putin die Ukraine in wenige Stunden besetzten. Doch nach mehr als 4 Monaten ist immer noch kein Ende des Krieges in Sicht.