Mit letzter Kraft schafft es die Frau tatsächlich noch ans Ufer, wo sie erste Hilfe geleistet bekam. Doch wenige Minute später war die Frau dann in einem Krankenwagen auf dem Weg ins Hospital gestorben. Angeblich habe die Frau neben dem hohen Blutverlust auch noch einen Herzinfarkt erlitten. Wie die Presse meldet, soll die Österreicherin mit einem Ägypter verheiratet gewesen sein und in der Gegend gewohnt haben. Nach der Hai-Attacke haben die Behörden nun die umliegenden Strände für die nächsten 3 Tage gesperrt. Offenbar hatten viele Augenzeugen das Drama beobachtet, da ein lange Promenade mit Geschäften in der Nähe des Strandes verläuft.
Im Roten Meer sind mehr als 40 bekannte Hai-Arten registriert. Darunter befinden sich auch angriffslustige Arten, wie zum Beispiel der Weißspitzen-Hochseehai. Eigentlich sind Hai-Attacken auf Menschen selten, doch an der ägyptischen Küste war es in den letzten Jahren zu einigen Fällen gekommen. Vor gut zwei Jahren waren
gar fünf Menschen im Ras-Mohammed-Nationalparks in der Nähe des Badeorts Scharm El-Scheich von einem Hai verletzt worden. Dabei hatte ein Junge (12) aus der Ukraine einen Arm verloren. Dessen Schnorchel-Lehrer hatte von dem Hai ein Bein abgerissen bekommen. Die Attacke war damals von einem etwa zwei Meter langer Weißspitzen-Hochseehai ausgegangen. Zwei Monate nach diesem Vorfall war eine deutsche Touristin im Urlaubsorts Marsa Alam von einem Hai angegriffen worden, der die Frau in die Schulter gebissen hatte. Sie kam mit einer Bisswunde davon, die dann im Krankenhaus genäht werden musste.