Die schwersten Verletzungen hatten sich der 49-jährige Fahrer des Wohnmobils und dessen 48-jährige Beifahrerin, zugezogen. Beide konnten bereits von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Durch den Unfall wuchs der Stau schnell mehreren Kilometern über das Maschener Kreuz hinaus an. Am Stauende war es dann zu einem weiteren Unfall zwei Kleintransportern gekommen. Zudem meldete die Polizei auch auf der Gegenfahrbahn Probleme, weil Gaffer immer wieder versucht hatten den Unfall mit ihren Handys zu filmen. "Dieses Verhalten macht sprachlos“, gab ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber den Medien zu verstehen. Erst als die Feuerwehr ein Löschfahrzeug als Sichtschutz vor dem Unfall platziert hatte, löste sich die Traube der Gaffer langsam auf. Die Autobahn Richtung Hamburg war dann für mehrere Stunden gesperrt worden. Bisher kann die Polizei den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden noch nicht genau beziffern.