Die Polizei und die Staatsanwaltschaft hingegen gehen davon aus, dass Andreas S. (39) die Polizisten Yasmin B. (†24) und Alexander K. (†29) nach einer Verkehrskontrolle erschossen habe, um seine illegale Wilderei zu verdecken. So soll er der Polizistin mit der Flinte aus kurzer Entfernung in den Kopf geschossen haben. Anschließend soll er dann auf Alexander K. geschossen haben, der seinerseits ebenfalls Schüsse abgegeben hatte. Während der Polizist niemanden getroffen hatte, wurde er selbst von 4 Kugeln getroffen und getötet. Anschließend soll der Täter der schwer verletzten Polizistin noch einmal in den Kopf geschossen haben. Der Mitangeklagte Florian V. soll bei der Tat nicht geschossen haben, hatte aber versucht die schreckliche Tat zu verdecken. Deshalb ist er lediglich wegen Vertuschung einer Straftat angeklagt.
Angeblich will Andreas S. erst nach den Schüssen gemerkt haben, dass das Opfer ein Polizist gewesen sei. "In dem Moment war es ganz schwer, richtig zu denken“, verteidigt sich der Täter. Anschließend sei er gemeinsam mit seinem Kumpel Florian V. zurückgegangen um nach den Papieren zu suchen, die er zuvor abgegeben habe. Doch die konnte er im Dunkeln nicht entdecken. Zudem behauptet Andreas S., das Florian V. dann auf dem Rückweg zum Auto die Polizistin erschossen habe. "Bis zu dem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass eine Frau beteiligt war“, heulte Andreas S. Danach habe er sich dem Körper der Frau genährt und sei von dem Anblick schockiert gewesen. "Da war nix mehr da. Da war nix mehr ganz.“ Anschließend habe er sich dann bekreuzigt und die beiden Männer seien vom Tatort geflüchtet. In den nächsten Tagen wird der Prozess um diese schreckliche Tat fortgesetzt.